AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen – Hummel Hostel



1.         Geltungsbereich/Geschäftsbedingungen

1.1.     
Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge in mündlicher, schriftlicher und Mailform über die mietweiße Überlassung von Gästezimmern bzw. Betten des Hummel Hostel Weimar zur Beherbergung sowie für die damit zusammenhängenden weiteren Leistungen des Hostels.

1.2.     
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Gastes finden keine Anwendung. Etwas anderes gilt nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vom Hostel bestätigt wird.
 
2.         Vertragsabschluß/ Überlassung an Dritte

2.1.     
Der Vertrag kommt erst durch mündliche oder schriftliche Bestätigung des Hostel an den Gast zustande; Gast und Hostel sind Vertragspartner.

2.2.     
Die Untervermietung oder sonstige Überlassung der überlassenen Räume an Dritte bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Hostel.

2.3.
Hat ein Anderer für den Gast bestellt, so haftet dieser dem Hostel als Gesamtschuldner für alle Verpflichtigungen aus dem Beherbungsvertrag.


3.         Preise, Zahlung, Aufrechnung

3.1.     
Die vereinbarten Preise schließen die jeweils gesetzliche Mehrwertsteuer ein, es sei denn, dies wird  gesondert ausgewiesen. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluß und Übernachtung 3 Monate und erhöht sich der vom Hostel allgemein für derartige Leistungen berechneten Preise, so kann das Hostel den vertraglich vereinbarten Preis entsprechend erhöhen.

3.2.     
Umbestellungen (Änderung der Anzahl der gebuchten Betten/ Zimmer, der Aufenthaltsdauer der Gäste oder sonstiger wesentlicher Leistungen des Hostels) berechtigen das Hostel, abweichende Preise zu verlangen.

3.3.     
Rechnungen des Hostels sind nach Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist das Hostel berechtigt, Zinsen in Höhe von 4 Prozent über dem jeweiligen Diskontsatz der Europäischen Zentralbank zu berechnen. Dem Gast bleibt der Nachweis eines niedrigen, dem Hostel eines höheren Schadens vorbehalten.

3.4.     
Das Hostel ist berechtigt, jederzeit eine angemessene Vorauszahlung jedoch max. 30 % oder Sicherheitsleistung zu verlangen. Der Übertrag der offenen Rechnungssumme ist auf das Geschäftskonto zu überweisen oder in bar zu zahlen.

3.5.     
Der Gast kann nur mit unstreitigen und rechtskräftig festgestellten Forderungen gegenüber Forderungen des Hostels aufrechnen.
 
4.         Zimmerbereitstellung, -übergabe und -rückgabe

4.1.     
Der Gast erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Betten/ Zimmer.

4.2.     
Gebuchte Betten/ Zimmer stehen dem Gast ab 14 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Sofern nicht ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart wurde, kann das Hostel gebuchte Betten/ Zimmer nach 18 Uhr anderweitig vergeben, ohne dass der Gast hieraus Ersatzansprüche herleiten kann.

4.3.     
Am vereinbarten Abreisetag sind die Betten/Zimmer dem Hostel spätestens um 10 Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen. Danach kann das Hostel für die zusätzliche Nutzung des Zimmers bis 18 Uhr 80% des vollen Logispreises (Listenpreises) in Rechnung stellen, mindestens jedoch 10 Euro, ab 18 Uhr 100%. Dem Gast steht es frei, dem Hostel nachzuweisen, dass kein oder niedriger Schaden entstanden ist. Etwaiger Schadenersatzansprüche des Hostels bleiben vorbehalten.

4.4.
Wir bitten um Verständnis, dass wir bei schuldhaft oder fahrlässig verursachten Inventarschäden, sollte der Verursacher nicht festgestellt werden, die Gruppe gesamtschuldnerisch haftbar machen müssen und bei grober Verschmutzung eine Reinigungsgebühr erheben.

4.5.     
Das Hostel behält sich vor, bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Zuwiderhandlung des Gastes gegen die Hausordnung, grundsätzlich von seinem Hausrecht uneingeschränkt und jederzeit Gebrauch zu machen.

4.6.
Mit der Aushändigung des Zimmerschlüssels ist ein gültiges Dokument als Pfand notwendig. Für den Verlust des Schlüssels werden 10 Euro berechnet.

 
5.         Änderungen
Änderungen in angemessener Frist nach der Reservierung sind grundsätzlich möglich. Spätere Änderungen werden gemäß den Fristen Ziffer 6 berechnet.
 

6.         Rücktritt des Gastes (Abbestellung, Stornierung, Nicht-Anreise)

6.1.     
Für nicht in Anspruch genommene Zimmer rechnet das Hostel dem Gast die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Zimmer sowie ersparte Aufwendungen an. Dabei steht es dem Hostel frei, den ihm entstandenen und vom Gast zu ersetzenden Schaden zu pauschalieren.    
Für die Stornierung wird eine Gebühr erhoben. Sie beträgt für Gruppen (ab 10 Personen) bei Stornierung innerhalb von 3 Wochen vor Reisebeginn 40 % des Gesamtbetrages, innerhalb von 14 Tagen vor Reisebeginn 60 % des Gesamtbetrages und innerhalb von 7 Tagen vor Reisebeginn 80 % des Gesamtbetrages.
Für Individualreisende ist die Stornierung bis 48 h vor geplanter Anreise kostenfrei. Danach beträgt die Gebühr 50 % des Gesamtbetrages (bei mehrtägiger Buchung), mindestens jedoch ist vom Gast der vereinbarte Preis für die erste gebuchte Nacht der Beherbergung zu zahlen. Falls einzelne Betten aus einem komplett gebuchten Zimmer storniert werden, so ist das Hostel berechtigt diese Betten auch an Gäste zu vermieten, die nicht zur Gruppe gehören.
Dem Gast bleibt der Nachweis eines niedrigen, dem Hostel eines höheren Schadens vorbehalten.

6.2.     
Leistungen durch Dritte oder Sonderleistungen, die infolge der Stornierung nutzlos werden, sind in jedem Fall zu 100 % zu bezahlen.

6.3.     
Die Zahlungsverpflichtung des Gastes nach Ziffer 6.1. bis 6.2. entstehen nicht, wenn der Rücktritt des Gastes aus einem Grund erfolgt, den das Hostel zu vertreten hat.

6.4.     
Kosten, wie z.B. Visa-, Telefon- und Bearbeitungskosten können im Falle einer Stornierung der Buchung nicht erstattet werden.
 
7.         Rücktritt des Hostels

7.1.     
Wird eine vom Hostel verlangte angemessene Vorauszahlung oder Sicherheit innerhalb der vereinbarten oder einer angemessenen Frist nicht geleistet, so ist das Hostel zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

7.2.     
Ferner ist das Hostel berechtigt, aus wichtigen Gründen vom Vertrag zurückzutreten, beispielsweise falls höhere Gewalt oder andere vom Hostel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrags unzumutbar machen, falls Zimmer unter falscher Angabe des Gastes oder ohne Einverständnis des Hostel zu anderen als Beherbergungszwecken gebucht werden oder falls der Gast gegen  Ziffer 2.2. dieser Bedingungen verstößt.

7.3.
Sofern ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Kunden innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich vereinbart wurde, ist das Hostel innerhalb dieses Zeitraums seinerseits berechtigt vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer Kunden nach dem vertraglich gebuchten Zimmern vorliegen und der Kunde auf Rückfrage des Hostels auf sein Recht zum Rücktritt nicht verzichtet

7.4.
Von Hostel ausgestellte Gutscheine (für Übernachtungen und sonstige mit Übernachtungen zusammenhängende Leistungen) bestitzen eine Gültigkeit von 12 Monaten ab Ausstellungsdatum des jeweiligen Gutscheines. Geschenk-Gutscheine sind nicht monetär einlösbar. Sie können nur durch Inanspruchnahme der Leistungen des Hostels eingelöst werden.
 
8.         Technische Einrichtungen und Anschlüsse

8.1.     
Soweit das Hostel für den Gast auf dessen Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt es im Namen und für Rechnung des Gastes. Der Gast haftet für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße Rückgabe. Es stellt das Hostel von allen Ansprüchen Dritter aus Überlassung dieser Einrichtungen frei.

8.2.     
Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Gastes unter Nutzung des Stromnetzes des Hostel bedarf dessen mündlicher Zustimmung. Durch die Verwendung dieser Geräte auftretende Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen des Hostel gehen zu Lasten des Gastes, soweit das Hostel diese nicht zu vertreten hat. Die, durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf das Hostel pauschal erfassen und berechnen.

8.3.     
Der Gast ist nur mit Zustimmung des Hotels berechtigt, eigene Telefon-, Telefax-, und Datenübertragungseinrichtungen zu benutzen. Dafür kann das Hotel eine Anschlussgebühr verlangen.

 
9.         Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Sachen; Haftung des Hostels

9.1.     
Mitgeführte persönliche und sonstige Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Gastes im Hostel. Das Hostel übernimmt keine Bewachungs- oder Aufbewahrungspflicht. Das Hostel übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Hostel. Die Versicherung der mitgebrachten Gegenstände obliegt dem Gast.

9.2.
Für die Besorgung von Weckaufträgen sowie die Zustellung und Aufbewahrung von Nachrichten, Post und Warensendungen für die Gäste haftet das Hostel nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

9.3.     
Ansonsten haftet das Hostel - außer in Fällen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit - nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf die jeweilige Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung.
 
10.       Mitwirkungspflicht
Der Gast ist verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich den Mitarbeitern des Hostels zur Kenntnis zu geben. Diese sind beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Gast schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

11. Haftung
Das Hostel haftet mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes für die Verpflichtungen aus dem Vertrag. Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wenn das Hostel die Pflichtverletzung zu vertreten hat, sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Hostels beruhen und Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder  fahrlässigen Verletzung von Vertragstypischen Pflichten des Hostels beruhen. Einer Pflichtverletzung des Hostels steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich. Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen des Hostels auftreten, wird das Hostel bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten.

12.       Schlussbestimmung   
 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.